31.07.2016 Sonntag IRB Deutschlandpokal Teil 1 in Prerow

Nach den Landesmeisterschaften Anfang Juni, fand nun für die acht sächsischen IRB-Teams aus Meißen, Zwickau, Dresden und Görlitz bereits der zweite Wettkampf der Saison statt. Am letzten Wochenende kämpften am schönen Strand von Prerow auf dem Darß die Teams beim IRB Deutschlandpokal Teil I um die Plätze.

Mit einer guten Stunde Verzögerung begann am Samstagvormittag der Wettkampf. Nach dem Mittag zeigte die Sandbank bei ablaufendem Wasser immer deutlicher ihre Tücken. Nun kamen immer weniger Boote über sie hinweg, fahrerisches Können war gefragt. Als auch das nicht mehr half, wurde von den Kampfrichtern zur Schonung des Materials angeordnet, die Boote nicht weiter über die Sandbank zu steuern, sondern die gut 60 Meter zu Fuß zurückzulegen. Stellenweise war das Wasser dann aber wieder so tief, dass man sich nur schwimmend oder mit Dolphin Jumps (delfinähnliche Bewegung, bei der man flach kopfüber nach vorne springt und sich immer wieder mit den Füßen am Boden abstößt) vorwärtsbewegen konnte. Das schlauchte vor allem in der Disziplin Mass Rescue, bei welcher die Strecke zweimal abzufahren ist. So freute sich manch einer eher gemäßigt über gewonnene Entscheidungsläufe, mit dem Wissen, dass man diese Herausforderung erneut zu bewältigen hat.

Verletzungsbedingt mussten die Görlitzer Herren spontan umstellen. Robert P., als Zuschauer angereist und sonst Bootsführer, musste nun seine Qualitäten als Bootsgast unter Beweis stellen. Robert und Robert schafften es im Mass Rescue immerhin bis ins Finale vor.

Die Dresdner Herren kämpften sich über die Vorläufe in die Halbfinals und teilweise auch Finals. Dresden II konnte sich am Ende über einen hervorragenden 6. Platz in der Gesamtwertung bei 16 startenden Herrenmannschaften freuen.

Zwei Meißner Teams waren stets in den Finals zu finden. Die Medaillenausbeute konnte sich sehen lassen: Silber und Bronze im Mass Rescue, Bronze im Rescue Tube, Silber und Bronze im Single Rescue. Damit war Meissen die beste Gliederung des Wettkampfes.

Auch das einzige sächsische Damenteam konnte überzeugen. Die Dresdnerinnen konnten alle drei Gold-Pokale mit nach Hause nehmen.

Zeitgleich war das Wochenende für alle Mannschaften eine super Vorbereitung und Leistungsmessung für die Weltmeisterschaft in knapp sieben Wochen.

Die IRB WM in Noordwijk (Niederlande) kann kommen.

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Von: Jan Hattwig

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